Musikplayer für Windows & Linux

LocalSound

Ein Musikplayer mit allem, was dazugehört, für die Sammlung, die dir wirklich gehört. Er hält Ordnung in deiner Bibliothek, sieht gut aus und fasst deine Dateien nur an, wenn du es willst.

  • Kostenlos. Ohne Konto, ohne Cloud, ohne Abo.
  • Bewertungen und Tags bleiben in deinen Musikdateien.
  • Bibliothek und Einstellungen als lesbare JSON-Dateien.

Du bist auf einem Mac? Eine macOS-Version kommt vielleicht irgendwann. Versprechen kann ich es nicht.

Du bist am Handy? LocalSound ist eine Desktop-App. Schau wieder vorbei, wenn du eine richtige Tastatur vor dir hast.

Version 0.50.1 · 2. November 2026 · Was ist neu

Die Titelliste von LocalSound im dunklen Design, nach Genre gefiltert und nach Bewertung sortiert, ein Titel läuft gerade
Die Bibliothek im dunklen Design, aufgenommen unter Linux Mint.

Wie es dazu kam

Ein Umzug nach Linux, und kein Player weit und breit

Jahrelang war MusicBee mein Musikplayer. Dann bin ich auf Linux umgestiegen, und MusicBee gibt es nur für Windows.

Unter Linux habe ich keinen Player gefunden, der ähnlich viel kann, meine Dateien in Ruhe lässt, keine Duplikate anlegt und dabei noch gut aussieht. Also habe ich selbst einen geschrieben. Er läuft unter Windows und Linux gleich und geht sorgsam mit deinen Dateien um.

Was mit den anderen Playern alles schiefgelaufen ist, steht unter «Über uns».

Was er kann

Alles, was eine Musiksammlung braucht

Und nichts darüber hinaus: kein Shop, kein Feed, kein Algorithmus, der meint, deinen Geschmack zu kennen.

  • Deine Dateien bleiben deine Dateien

    Bewertungen, Tags und Angaben zu Künstlern stehen in deinen Musikdateien, nicht in einer versteckten Datenbank. Wechselst du morgen zu einem anderen Player, geht nichts verloren (wäre aber ein bisschen schade).

  • Ordnung in der Sammlung

    Sobald die Titelangaben vollständig sind, legt LocalSound die Dateien nach deinen Regeln ab, zum Beispiel in einen Ordner pro Künstler und Album. Jedes Album gibt es danach genau einmal.

  • Vier Designs

    Dark und Light übernehmen die Einstellung deines Systems, Eighties bringt eine Anzeige im LCD-Stil, und OS bleibt schlicht. In den meisten Designs nimmt die Player-Leiste die Farben des Covers an, das gerade läuft.

  • Schnell gefunden

    Filter in jeder Spalte, nach Bewertung und nach Genre. Künstler und Alben haben eigene Seiten, die untereinander verlinkt sind: vom Titel zum Album, vom Album zum Künstler und wieder zurück.

  • Ergänzt, was fehlt

    Bei den CD-Rips von 2004 fehlen Tags und Cover? LocalSound holt sie aus dem Internet nach.

  • Behält die Ordner im Blick

    LocalSound kann deine Musikordner überwachen und nimmt neue Musik automatisch in die Bibliothek auf. Ordnung muss sein.

  • Wiedergabelisten, von Hand oder nach Regeln

    Stell Wiedergabelisten selbst zusammen oder lass sie nach Regeln füllen. Import und Export gibt es auch, damit du sie mitnehmen kannst.

  • Internetradio

    Ein Senderverzeichnis zum Durchsuchen und eine Liste für deine Lieblingssender. Gefällt dir ein Lied, suchst du es mit einem Klick auf YouTube.

  • CDs, tatsächlich

    LocalSound spielt Audio-CDs ab und rippt sie als MP3 oder FLAC, mit Tags und Cover von MusicBrainz. Es kopiert deine Bibliothek oder einzelne Wiedergabelisten auf einen USB-Stick, auf Wunsch als MP3, und wirft ihn danach aus. Altmodisch? Ja, und gern.

  • Unter Windows und Linux dasselbe

    Eine App, ein Aussehen, zwei Betriebssysteme. Genau deswegen gibt es LocalSound.

  • Deine Sprache, dein Design

    LocalSound gibt es auf Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch. Fehlt dir eine Sprache oder gefällt dir keines der Designs, legst du eine eigene Sprachdatei oder einen eigenen Designordner dazu. LocalSound findet sie beim nächsten Start von selbst. So geht das.

Alle Funktionen

Deine Daten

Deine Daten kannst du lesen

Alles, was LocalSound speichert, ist lesbares JSON: die Bibliothek, die Wiedergabelisten, die Einstellungen. Deine Daten gehören dir, und du kommst jederzeit an sie heran.

  • Öffnen Mit jedem Texteditor. Keine proprietäre Datenbank, kein Geheimformat.
  • Sichern Es ist eine einzige Datei. Kopier sie auf einen USB-Stick, ein NAS oder eine Diskette, falls du noch eine hast.
  • Mitnehmen Wenn du LocalSound irgendwann nicht mehr brauchst, nimmst du die Bibliothek einfach mit. Die Bewertungen stehen ohnehin in den Musikdateien.
Music.lsoundAuszug
{
  "TracksSourceFolders": [ … ],
  "Tracks": [
    {
      "FileName": "04 Knapping in the Rain.flac",
      "AbsolutePath": "/home/you/Music/The Hand Axes/Stone Age",
      "Title": "Knapping in the Rain",
      "Performers": [ "The Hand Axes" ],
      "Album": "Stone Age",
      "NbrOnAlbum": 4,
      "Genres": [ "Rock" ],
      "LengthSeconds": 213,
      "ID3Rating": 196
    }
  ],
  "PlayLists": [ … ],
  "RadioStations": [ … ]
}

Screenshots

So sieht es aus

Zwei Bilder im dunklen Design, zwei im hellen, dann Eighties und OS. Klick auf ein Bild, um es zu vergrössern.

Fragen und Antworten

Was du vielleicht wissen willst

Ist LocalSound wirklich kostenlos?

Ja. Keine Testphase, keine Werbung, keine Pro-Version. Ich habe LocalSound für mich selbst geschrieben und freue mich, wenn auch du etwas davon hast.

Verändert LocalSound meine Musikdateien?

Ja, in zwei Fällen. Wenn du einen Titel bewertest oder seine Tags änderst, schreibt LocalSound das in die Datei, weil die Angaben dorthin gehören. Und sobald die Tags vollständig sind, verschiebt es die Datei an den Ort, den dein Ablagemuster vorgibt, und benennt sie entsprechend. Wenn du deine Ordner lieber selbst sortierst, schaltest du das in den Bibliothekseinstellungen für jeden Musikordner einzeln ab.

Wo speichert LocalSound meine Bibliothek?

In einer .lsound-Datei an einem Ort deiner Wahl, als ganz normales JSON. Die Einstellungen liegen in deinem Dokumentenordner unter LocalSound/userSettings.json. Alle Pfade findest du auf der Support-Seite.

Kann ich ein eigenes Design oder eine eigene Sprache ergänzen?

Ja. Eine Sprache ist eine JSON-Datei, ein Design ein Ordner mit einer config.json und einem Stylesheet. Leg sie in den Programmordner, und LocalSound findet sie beim nächsten Start. Wer ein Design baut, kann LocalSound für den Browser auf dem eigenen Computer freigeben und dort mit den Entwicklerwerkzeugen arbeiten. So geht das.

Braucht LocalSound eine Internetverbindung?

Nein. Ins Internet geht LocalSound nur fürs Radio, zum Nachschlagen von Tags und Covern, für die Suche nach neuen Versionen und etwa einmal im Monat für die News.

Was schickt LocalSound nach Hause?

Bei der Suche nach Updates eine zufällig erzeugte Installations-ID, die Version und das Betriebssystem. Keine Namen, keine Musik, keine Hörgewohnheiten. Einmal im Monat fragt LocalSound ausserdem nach News, nur mit Version und Sprache, ich sehe also nicht, wer fragt. Mehr dazu auf der Datenschutzseite.

Warum warnt mich Windows vor dem Installer?

Weil der Installer noch nicht signiert ist. Ein Zertifikat kostet mehr, als LocalSound einbringt, nämlich gar nichts. Klick auf Weitere Informationen und dann auf Trotzdem ausführen. Mehr dazu auf der Support-Seite.

Gibt es eine Version für den Mac?

Im Moment nicht. Was ich zu macOS sagen kann, steht auf der Download-Seite. Es ist nicht viel.

Gibt es eine App fürs Handy?

Nein. LocalSound ist für den Schreibtisch gemacht, nicht für die Hosentasche.

Warum ist LocalSound nicht Open Source?

Weil ich jahrzehntelang nach den Vorgaben anderer programmiert habe, an Code, zu dem jeder eine Meinung hatte. LocalSound gehört ganz mir: mein Styleguide, meine Variablennamen, meine Ruhe.

Über das Was entscheidet der ArchaicTribe mit. Das Wie bleibt bei mir. Deine Daten dagegen sind so offen, wie es nur geht: JSON, das jeder Texteditor öffnet.

Neueste Versionen

Frisch aus der Werkstatt

Alle Versionen

Was noch kommt

Die nächsten Titel auf der Liste

Woran ich als Nächstes arbeite. Termine gibt es keine: LocalSound entsteht in der Freizeit, und lieber wird es später fertig als falsch.

  • Titel kürzen

    Die fünf Minuten Stille vor dem versteckten Bonustrack wegschneiden, oder den Applaus am Ende des Live-Albums.

  • Ein Nineties-Design

    Eighties hat die LCD-Anzeige. Nineties bekommt gebürstetes Silber, wie die DJ-Plattenspieler von damals.

  • Zähler für Wiedergaben

    LocalSound merkt sich, wie oft du einen Titel gehört hast. In den Coverstapeln liegt heute das am besten bewertete Album oben; bei gleicher Bewertung entscheidet künftig die Zahl der Wiedergaben.

  • Ausgabegerät wählen

    Du bestimmst, wo die Musik herauskommt: Lautsprecher, Kopfhörer oder der USB-DAC, auf den du insgeheim stolz bist. Der Lautstärkeregler gilt dann nur für LocalSound und nicht für das ganze System.

Fehlt etwas? Dann wünsch es dir.

Systemanforderungen

Was du brauchst

Voraussetzung Windows Linux
System Windows 11, 64 Bit 64 Bit, mit apt: Linux Mint 21, Ubuntu 22.04, Debian 12 oder neuer, und Verwandte
Braucht ausserdem Microsoft Edge WebView2. Der Installer ergänzt es, falls es fehlt. GTK 3, libnotify und WebKitGTK. apt installiert sie mit dem Paket.
Installation Nur für deinen Benutzer, ohne Adminrechte Mit einem sudo apt install
Updates Die App bietet neue Versionen an und installiert sie beim Neustart Mit den Systemupdates, die App meldet sich, wenn eine neue Version bereitliegt
Mitbringen Eine Musiksammlung, idealerweise deine eigene.

Credits

Auf den Schultern von Riesen

Ohne diese Projekte gäbe es LocalSound nicht. Vielen Dank!

  • MusicBee

    Das Vorbild. Wer bei Windows bleibt, ist damit nach wie vor bestens bedient.

  • Photino.NET

    Das Programmfenster, unter Windows wie unter Linux.

  • BASS (Un4seen Developments)

    Die Audiowiedergabe von Dateien, Streams und CDs, und das Rippen.

  • LAME

    Der MP3-Encoder fürs Rippen, in BASSenc_MP3 eingebaut. Er steht unter der LGPL v2; den Quellcode gibt es auf un4seen.com.

  • TagLibSharp

    Liest und schreibt Tags und Bewertungen in den Musikdateien.

  • Velopack

    Installer und Updates unter Windows.

Download

Probier es aus

Schlimmstenfalls kostet es dich fünf Minuten. Bestenfalls einen neuen Lieblingsplayer.